REFERENZEN ALS RAHMEN

Im Kern von REframe stehen die sogenannten Referenzen – projektspezifische Wirkungsziele, die jedes Team für sich selbst definiert. Sie bieten einen klaren Rahmen und gleichzeitig genug Flexibilität, um den einzigartigen Kontext jedes Projekts widerzuspiegeln. Idealweise unter Einbeziehung aller Projektmitglieder entwickelt, helfen Referenzen, Erwartungen, Aktivitäten und Prioritäten abzustimmen und ein gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, was das Projekt erreichen und wie es dorthin gelangen soll. Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein „Referenzbild“ – eine visuelle Übersicht, die sowohl die Ziele als auch die Schritte zeigt, die den Fortschritt belegen.

In großen Programmen mit zahlreichen Einzelprojekten, wie beispielsweise SURE, kann es hilfreich sein, gemeinsame Themen zu identifizieren, die eine einheitliche Ausrichtung für die Arbeit vorgeben. In SURE werden diese gemeinsamen Themen als Fokusthemen bezeichnet und lenken die gemeinsamen Anstrengungen in Richtung nachhaltiger städtischer Regionen. Jedes Projekt trägt durch seine eigenen Referenzen zu einem oder mehreren dieser Fokusthemen bei und leistet so im Laufe der Zeit einen kollektiven Beitrag zu einer größeren Wirkung. Die Zusammenarbeit über Disziplinen und Sektoren hinweg verstärkt diese Verbindungen zusätzlich und schafft wertvolle Synergien.

Indem sie ihre Arbeit an den gemeinsamen Schwerpunktthemen ausrichten, stellen SURE-Projekte sicher, dass ihre Arbeit zur Gesamtinitiative beiträgt, während die Beiträge dieser Projekte gleichzeitig auch die Verwirklichung übergeordneter globaler Ziele, wie beispielsweise der SDGs, unterstützen. Die Grafik unten zeigt das gemeinsame Referenzbild aller SURE Projekte. Beispiele für Referenzbilder der einzelnen SURE-Projekten und deren Anwendung finden Sie in Teil 2 der Publikation „Navigating Urban Development: Learnings from East and Southeast Asia“

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